Geburtskliniken in Not - Wenn Kinder auf dem Standstreifen geboren werden

Shownotes

Kreißsäle verschwinden, weil eine rund um die Uhr einsatzbereite Geburtshilfe hohe Fixkosten verursacht, kleine Fallzahlen aber zu wenig Erlös bringen. Die Politik reagiert darauf mit Zentralisierung, komplizierten Leistungsgruppen und Übergangszuschüssen.

Das Ergebnis: Für Schwangere werden die Wege länger, die verbleibenden Kliniken voller und der Rettungsdienst immer öfter zum Ersatzkreißsaal.

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00:00:00: Sie hören Kontrafunk aktuell am Donnerstag.

00:00:03: In Deutschland gibt es Frauen, die bringen ihre Kinder zu Hause zur Welt – aber die meisten würden wahrscheinlich schon am liebsten in einem normalen Krankenhaus entbinden wenn es soweit ist.

00:00:13: Allerdings in Deutschland gibt's immer weniger Kliniken, die Geburtshilfestationen betreiben.

00:00:18: Die Kreissäle werden geschlossen weil sie nicht rentabel sind.

00:00:22: Sie müssen rund um die Uhr einsatzbereit sein, aber es werden eben nicht rund um Kinder geboren.

00:00:28: Im Fachjagong heißt das dann, die Fallzahlen sind zu gering.

00:00:32: Also verabschieden sich immer mehr Krankenhäuser von der Geburtshilfe.

00:00:35: Welche Folgen das für schwangere Frauen hat?

00:00:38: Darüber spreche ich jetzt mit Christian Erhard Maciejewski.

00:00:41: Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Kommunal – wir kennen uns, deshalb duzen wir uns!

00:00:45: Hallo Christian Christian, wie viele Geburtsstationen gibt es denn heute in Deutschland noch im Vergleich zu früheren Zeiten?

00:00:54: Ja das sind spannende Zahlen.

00:00:56: Die Glinde gesagt zeigen dass Deutschland da gerade keine ich sage mal geordnete Modernisierung der Geburthilfe erlebt sondern sowas wie in einem Jahr kalten Strukturwandel nach Kassenlage.

00:01:06: Also schauen wir auf die Zahlen, Anfang der neunziger Jahre gab es in Deutschland rund twelvehundert Krankenhäuser mit einer Geburtshilfe.

00:01:14: im vergangenen Jahr kamen wir noch auf rund fünfhundfundfünfzig Krankenhäusern also eine Reduzierung mehr als fünfzig Prozent.

00:01:22: jetzt kann man natürlich sagen naja gut okay jetzt ist Deutschland auch nicht so wahnsinnig geburtenfreundlich Aber die Zahl der Geburten ist im gleichen Zeitraum um ungefähr fünfzehn Prozent gesunken, also bei Weitem nicht so dramatisch.

00:01:35: Und noch dramatischer wird es wenn man sich eine Zahl anschaut nämlich die Zahl des Betten in der Gebirtshilfe gibt.

00:01:40: da waren wir Anfang der Neunziger noch bei fast siebzigtausend Betten jetzt sind es aktuell rund vierundzwanzigtausende.

00:01:47: das heißt also die Betten die es noch gibt die sind arbeiten dauerhaft am Limit in Vollbesetzung oder eben sogar darüber hinaus.

00:01:55: Es gibt also eine deutliche Ausdünnung der Geburtsstationen.

00:01:59: Was bedeutet das für die Anfahrtzeiten?

00:02:01: Also wie lange braucht eine schwangere Heute in Deutschland im Schnitt, bis sie die nächste Geburzklinik erreicht?

00:02:07: Da gibt es einen ganz, ganz großen Unterschied zwischen Stadt und Land.

00:02:11: Wenn man rein das Statistische Bundesamtmal nimmt und sagt so wie sieht denn das in Großstädten aus?

00:02:17: Da erreichen die allermeisten tatsächlich ihre Geburtshilfe noch innerhalb von fünfzehn Minuten mit dem Auto zumindest auf den Papier.

00:02:24: ob dann der Berufsverkehr immer mitspielt sei dahingestellt.

00:02:27: aber ganz anders sieht das aus in kleineren Städten oder in ländlichen Gemeinden.

00:02:32: Dort erreicht nicht einmal jede vierte innerhalb von fünfzehn Minuten eine Geburtsstation, sondern da reden wir tatsächlich rechnerisch laut Statistischem Bundesamt in der Regel von etwa dreißig bis vierzig Minuten.

00:02:44: Da ist dann aber noch nicht eingerechnet, dass man wirklicherweise ne Wartezeit auf den Rettungswagen hat durch längere Fahrten?

00:02:49: Ist das auch natürlich dort länger parallele Einsetz des Rettungstienstes die einfach gar nicht so viele Fahrzeuge haben und und und?

00:02:56: Kurz um.

00:02:57: in der Realität sind wir sehr häufig eher bei knapp einer Stunde.

00:03:02: Da sind wir dann so an dem Punkt, wo man eben ein Stück weit auch mal über Verantwortlichkeiten sprechen muss.

00:03:07: Das ist nämlich so ein föderales Chaos.

00:03:09: was wir da in Deutschland haben also immer zum Erklären die Bundesländer die entscheidend zwar im Rahmen der Krankenhausplanung welche Kliniken benötigt werden Der Bund, der gibt aber vor welche Regeln denn für die Betriebskosten gelten.

00:03:23: Da reden wir mittlerweile über Kostenpauschalen, die unabhängig davon sind ob das in der Großstadt ist wo ich eine ganz andere Situation habe mit sehr viel mehr Geburten als beispielsweise auf dem Land.

00:03:34: und die Kommunen spielen dann noch ne ganz unrühmliche Rolle insofern also dass sie ganz häufig sondern sogar noch die Letzten sind die überhaupt erfahren wenn bei ihnen eine Geburtsklinik geschlossen wird.

00:03:44: Das ist deshalb zu dramatisch, weil die Proteste vor Ort dann sich häufig erst organisieren.

00:03:50: Wenn der Landrat oder der Bürgermeister ankündigt, die wollen uns die Klinik schließen – nur ehrlicherweise ist ja dann der Protest auch mittlerweile egal, weil diese Entscheidung sowieso schon lange getroffen ist.

00:04:00: Ich mache es mal in einem Bild!

00:04:01: Berlin legt die wirtschaftlichen Gleise, die Länder fahren den Zug und die Kommunen und am Ende natürlich vor allem auch die Schwangeren, die stehen halt immer häufiger auf dem verlassenem Bahnhof.

00:04:11: Wo schließen denn jetzt die Geburtskliniken?

00:04:13: ganz konkret und warum?

00:04:14: Hast du da Beispiele?

00:04:16: Natürlich, zum einen ist es der ländliche Raum insgesamt.

00:04:19: Aber auch da gibt's eine Unterscheidung insbesondere im Nordosten.

00:04:22: Das heißt wir reden in allererster Linie über Brandenburg ganz stark mit aus sehr vielen aktuellen Fällen aber auch über Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

00:04:31: machen wir mal ein Beispiel weil das jetzt gerade vor wenigen Tagen deutlich früher geschlossen hat als es eigentlich schließen sollte mich am zehnten Juli der St.

00:04:38: Josephs Krankenhaus in Potsdam, jetzt ist Potsdamm immerhin eine Landeshauptstadt mit rund zweihunderttausend Einwohnern.

00:04:46: Im vergangenen Jahr haben die dort, ich habe es mal nachgeschaut, tausendsechshundertdreißig Kinder gehabt, die dort geboren wurden – trotzdem reicht das nicht!

00:04:54: Und das zeigt so ein bisschen, wenn man sich andere Beispiele anschaut.

00:04:57: Ludwigsfelde ist ungefähr fünfzehn Kilometer von Potsdam entfernt.

00:05:01: auch da hat vor einem guten Jahr die Geburtsklinik bei den Evangelischen Krankenhaus geschlossen.

00:05:06: dort sind nämlich nur noch zweihundertfünfzig Kinder zur Welt gekommen und dass hat dann weil ich gerade vom Fallpauschalen gesprochen habe eben nicht mehr gereicht.

00:05:14: wenn ich nur ein Kind oder etwas weniger so als ein Kind pro Tag habe, dann kann ich das alles was sich vorhalten muss rund um die Urärzte, Krankenschwester und vieles mehr eben tatsächlich überhaupt nicht mehr vorhalten.

00:05:26: Und vielleicht noch um in diesem Beispiel Brandenburg zu bleiben Straußberg das ist dann so ja dreißig-vierzig Minuten ungefähr von Potsdam entfernt.

00:05:34: da hat das Krankenhaus bis zu uns die Geburtshilfe im vergangenen Jahr ebenfalls beschlossen.

00:05:38: Da waren es nämlich nur noch hundert siebenundsiebzig Kinder.

00:05:41: Das war weniger als vorher vorausgesagt und darauf hat man gesagt Nein, dann schließen wir das eben komplett.

00:05:47: Und das Protest nicht hilft weil ich das eben schon sagte.

00:05:49: Das zeigt zum Beispiel das Beispiel Forst.

00:05:51: auch da ist die Geburtshilfe im vergangenen Jahr mit der Vergangenen Jahres geschlossen worden.

00:05:56: Da hat es gegen Geschließung zum Beispiel mehr als viertausend Unterschriften gegeben Hat aber nichts genutzt weil das bekannt wurde und der Bürgermeister dort bekannt gab leider sämtliche Messungen schon gesungen

00:06:06: waren.

00:06:07: Du hast das System der Fallpauschalen erwähnt, nachdem die Krankenhäuser ja feste Geldbeträge für bestimmte Behandlungen von bestimmten Krankheiten und so weiter bekommen.

00:06:17: Gibt es für eine so essentielle Sache wie eine Geburt einfach zu wenig Geld vom System?

00:06:22: Ja, das sind vor allem eben die kleineren Betroffenen.

00:06:25: wenn du tausendfünfhundert zwei Tausend Kinder hast dann kannst du mit diesen Fallpauchschalen irgendwie leben und kannst damit umgehen aber diese Fallpausschalen vor allem diesem ländlichen Raum an der Stelle nicht gerecht, also ganz banalen Gebiet mit wenigen Einwohnern.

00:06:39: Da darfst du auch logischerweise weniger Geburten erwarten.

00:06:42: nur am die Menschen eben den gleichen Anspruch auf Versorgung.

00:06:46: und diese gesetzlichen Anforderungen zu versorgen sind auch immer weiter in den letzten Jahren hochgeschraubt worden mit rund um die Urbetreuung einer Mindestzahl von Ärzten, Krankenschwestern völlig unabhängig davon, wie viele Geburten eben gerade anliegen.

00:07:00: Und das treibt dann auch übrigens die Hebammen wiederum in der Situation wo dieser ja ohnehin extrem stressige Job einfach unannehmbar wird.

00:07:09: sprich es fehlt dann an Hebammen.

00:07:11: wir haben zu wenige Krankenschwestern, die wollen schlicht in diesem extrem stressigen Umfeld bei gleichzeitig schlechter Bezahlung nicht mehr arbeiten und so kommen wir am Ende dazu dass einfach unterm Strich zu wenig Geld im System ist.

00:07:23: Es gibt ja so Horrorberichte, wo es dann heißt Geburte auf der Autobahn oder Geburt auf dem Rastplatz.

00:07:29: Kommt sowas wirklich

00:07:32: vor?

00:07:36: Keinerlei Statistiken darüber, wie viele ungeplante Geburten es gibt.

00:07:40: Wir hören immer wieder häufig von Einzelschicksalen aber es gibt auch keine Statistik über Verliegungen wegen über Filterkreisäle oder über Zwischenfälle und die Zeile geburten in Autos auf Parkplätzen.

00:07:51: Aber es gibt sie!

00:07:52: Ich mache mal zwei drei Beispiele.

00:07:54: Rastplatz Brockenlande heißt das an der Autobahn Sieben.

00:07:57: vor wenigen Tagen ist ein Kind südlich vom Neumünster zur Welt gekommen.

00:08:01: Die Geburt Die war schon abgeschlossen, noch bevor die Rettungskräfte eintrafen ohne A-Sex bei Mannheim.

00:08:07: Vor wenigen Monaten eine hochschwangere Frau auf dem Weg in die Klinik ist in einen Stau gekommen.

00:08:12: Am Ende kam das Kind im Rettungswagen auf der Fahrt zum Universitätsklinikum zur Welt und solche Fälle häufen sich tatsächlich in letzter Zeit.

00:08:20: Uns war polemisch zu sagen, der Staat schafft erst den Kreißsaal ab und schreibt danach offenbar so ein Praxisleitfaden für die Geburt im

00:08:27: Rrettungswagen.".

00:08:28: Die Bundesgesundheitsministerin will das Problem angehen und zwar mit mehr Zentralisierung im Rahmen der Krankenhausreform, also besser ausgestattete Geburtskliniken sollen am Ende mehr Qualität bringen.

00:08:41: Ist das realistisch?

00:08:43: Ach ja ganz ehrlich!

00:08:43: Wer geburtshilfe wie eine Fabrik organisiert – ich meine da darf sich nicht wundern wenn nur noch Großbetriebe übrig bleiben – die Geburt lässt sich eben nicht auf den Dienstag vormittag verschieben, wenn am Montag die Personaldecke zu dünn ist.

00:08:55: oder anders gesagt Der Bund nennt das zwar Konzentration oder Zentralisierung, aber die Familie auf dem Land nennt es Sechzig Kilometer Fahrt mit wehen.

00:09:04: Und da sind bei der Krankenhausreform dann auch noch ganz viele andere Ankündigungen im Spiel, die sich dann, Glinde gesagt meist als ungedeckter Checkerweisen, also soll zum Beispiel für die neuen zentrale Instandorte eine sogenannte Vorhaltefinanzierung geben.

00:09:20: Ja, dummerweise erst ab dem Jahr zwei Jahrzehnte, also das schafft natürlich auch kleine Planungssicherheit und anders gesagt Vorhalte-Kosten heißen ja so, weil man Personal und Räume vorhält.

00:09:30: Und nicht, weil die Bundesregierung bis zum Jahr im Jahr ist dann Geld zurückhält.

00:09:34: Also da werden neben der Diskussion über diese Zentralisierung immer wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

00:09:40: Die Politik argumentiert größere Kliniken könnten viel bessere Hilfe etwa bei Frühgeburten anbieten was formal sicherlich auch erstmal stimmt.

00:09:49: aber Natürlich gehört so eine extreme Frühgeburt in einer Spezialklinik und nicht in der Landklinik.

00:09:55: Aber das heißt eben nicht, dass jede Geburt in sechszig Kilometern Entfernung stattfinden muss!

00:09:59: Und hier werden aus meiner Sicht Spezialfälle gegen diese klassische Geburt vor Ort ausgespielt – und das halte ich ehrlich gesagt politisch einfach nur für

00:10:07: Billig.".

00:10:08: Du hattest die Hebammen schon erwähnt?

00:10:10: Ist der Beruf nicht mehr attraktiv?

00:10:13: oder vielleicht auch wegen der Gesundheitspolitik der letzten Jahre, des ständigen Einsparungen überall?

00:10:18: Oder warum gibt es zu wenige Hebammen.

00:10:20: Ja das ist so, Sam schon Kliniken geschlossen weil einfach zu wenig Personal da war.

00:10:26: nur ist es doch logisch dass ich auch die Hebamme verschrecke die sechzig Kilometer von der Geburtsklinik entfernt lebt weiter ihren Job zu machen und dass wir eben oft auch noch sehr schlechte bezahlen.

00:10:36: das sind ganz häufig Freiberufler, die also nicht mal angestellt sind.

00:10:40: Krankenschwesterpfleger haben ganz ähnliche Probleme, dass sie einfach schlecht bezahlt werden und die sind in diesen überfüllten Geburtskliniken völlig überlastet, suchen sich natürlich Arbeitsstellen mit weniger Stress- und vielleicht eben auch besserer Bezahlung, stichwort wieder Pfeilpauschalen.

00:10:55: Und wenn ich das System halt insgesamt finanziell zu schlecht ausstatte ja dann ist es logisch, dass es immer und überall an allem fehlen wird.

00:11:03: Man müsste eben das ändern, dann müsste Politik eben das fehlende Personal nehmen.

00:11:08: Aber nicht zur Begründung machen, warum man leider immer noch mehr Geburtskliniken schließen muss – dass es haltig für unreglich.

00:11:13: aber genau das passiert tatsächlich in der

00:11:15: Realität.".

00:11:16: Zum Schluss!

00:11:17: Was müsste konkret passieren aus deiner Sicht damit Schwangere in Deutschland wieder sicher sein können?

00:11:23: Dass die Geburt ihres Kindes für sie wegen fehlender oder überlasteter Geburzkliniken nicht zu einem unkalkulierbaren Risiko

00:11:30: wird?!

00:11:30: Eine

00:11:31: ganze Menge, ich mach's mal auf fünf Punkte zusammengefasst.

00:11:33: Also weg von den Fallpauschalen, also transparente Vergütung, angemessenen Bereitschaftsvergütungen und Ähnliches.

00:11:39: Dann zweitens die Geburtshilfe muss endlich als Daseinsvorsorge wieder finanziert werden.

00:11:44: Sprich der Kreise darf schlicht nicht davon abhängen ob da genügend Kinder geboren werden um die Nachtschicht irgendwie zu refinanzieren.

00:11:51: Der dritte Punkt dieser Vorhaltefinanzierung, die muss jetzt kommen und nicht das Ankündigung in vier Jahren – also schätzungsweise würde ich sagen bis dahin haben wir mindestens die nächsten hundert Geburtskliniken, die geschlossen haben.

00:12:03: Dann viertens das halte für ganz wichtig verbindliche Erreichbarkeitsgrenzen.

00:12:07: Also wie hoch darf der reale Fahrzeit maximal sein?

00:12:11: Plattismuspolitik entscheiden, dann kommunizieren und umsetzen.

00:12:14: aber Als Schwangere will ich diese Maximalzeit dann eben auch einfordern können.

00:12:19: Und als Fünftes, das glaube ich, das kann am Ende tatsächlich einsparen – wir brauchen sowas wie regionale Netzwerke mit wohnortnahen Einheiten für die klassischen Geburt.

00:12:29: Also für alles was nicht Risikogeburt ist!

00:12:31: Das geht über Kooperation mit Kliniken, gemeinsame Bereitschaftsdienste und vieles mehr.

00:12:36: Ich glaube da ist eine Menge Musik noch drin, da könnte man eingestuhen

00:12:40: Aber offenbar schließen sich auch Hebammen zusammen und gründen selbst freie kleine Geburtskliniken sozusagen?

00:12:48: Ja, das gibt es auch.

00:12:49: Das kann aus meiner Sicht sogar an einigen Stellen, sag ich mal Lücken schließen.

00:12:54: Systemrelevant sind die aber natürlich am Ende nicht.

00:12:56: also das ist immer nur ein Feuerlöscher.

00:12:59: vielleicht sage ich mal an der Stelle uns bleibt am Ende schlecht bezahlt und ob's den Hebammen dann gelingt daraus ein wirtschaftliches Konzept zu machen.

00:13:07: Ich wünsche es Ihnen, ich wage aber zu bezweifeln beziehungsweise wenn das gelingen sollte wird Politik schon wieder ankommen und neue bürokratische Hürden aufziehen.

00:13:14: Davon darf jetzt schon ausgehen!

00:13:16: Über das Sterben der Kreissäle in Deutschland die Folgen- und mögliche Auswegesprache ich mit Christian Erhard Maciejewski.

00:13:23: er ist Chefredakteur der Zeitschrift Kommunal.

00:13:26: Vielen Dank für das

00:13:28: Gespräch.